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Ich versuche mit meinem Beitrag ein wenig
über die Person und sein Leben aufzuzeichnen.
Sollte ich Urheberrechte verletzt haben,ist das nicht beabsichtigt!
Bitte benachrichtigen Sie mich, Ich werde die Bilder oder den Text sofort entfernen.


Am 19.12 2013 starb Ralph Heinrich
im Alten- und Pflegeheim „Huus an de Eider“
in Nübbel bei Rendsburg.

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 07.01.2014

1965 Foto: Angela Weidling.

Bis 1970 stellte er seine Holzschnitz- arbeiten in seiner Wohnung, Kiel, Schaßstr. 3 fertig. 1970 zog er in sein halbfertige Boot und kündigte seine Wohnung. Er hatte auf dem Boot keinen Strom- oder Wasseranschluß.

1966 Gaardener Str. Bildersammlung Uwe Steinhoff

1960 holte er sich vom Hafenmeister die Erlaubnis ein Boot zu bauen. Damals ahnte niemand, das er nach 20 Jahren immer noch nicht fertig ist.

1966 Gaardener Str.
 Bildersammlung Uwe Steinhoff

Er lebte nur von seinen Holzschnitz- arbeiten. Altes abgelagertes Holz holte er mit dem Fahrad von den alten Bauernhöfen, die im Umkreis von 30 km Entfernung lagen. Wenn er Geld über hatte, wurde wieder Material für das Boot gekauft. Interessant war, das er erst das die Spanten und dasDeck und dann erst den Bootskörper baute.

1978 Gaardener Str. Fotosammlung Uwe Steinhoff

Zu seinem Boot entstand noch ein Rumpfeil, im Hintergrund zu sehen. Die Planung war, wenn das Boot fertig ist, sollte es mit diesem Zwischenstück um 6 Meter verlängert werden.es sollte eine Unterwasser - Seebar mit Bullaugen eingebaut werden.

Foto Kieler Nachrichten

1979 Nachdem die alten Gebäude des ehemaligen Seegrenz- Schlachthofes abgerissen waren, wurde sein Boot auf die Südseite der Gaardener Str. umgesetzt . Begründung am alten Platz wäre er eine Gefahr für die KVAG Werkstadt- gebäude, Brandgefahr! Die Rechnung von einigen Tausend DM musste Ralph Heinrich bezahlen. Jetzt musste er schnellsten das Boot schwimmfähig bekommen, sonst hätte die Stadt Kiel das Boot verschrottet. Sein zweiter Rumpfteil wurde abgerissen und nach Hasselfelde transportiert. Dort wurden die wertvollen Hölzer und auch Möbelstücke, die er noch aus seiner elterlichen Wohnung hatte, gestohlen.

Foto: Ute Boeters

Da das Boot noch keinen Ballastkiel hatte, war es nicht schwimmfähig. Ein Kieler Unternehmer lieferte ihm Feinbeton. Somit entstand der, auf der Welt, einmalige Betonkiel.

Foto: Ute Boeters

Der Innenraum des Bootes der schon seit 10 Jahren Wohnung und Werkstadt für Ralph Heinrich war. Blick zum Heck.

Foto: Ute Boeters

Der Innenraum des Bootes, der schon seit 10 Jahren Wohnung und Werkstadt für Ralph Heinrich war. Blick zum Bug.

Foto: Ute Boeters

Das Boot mußte von der Südseite der Gaardener Str. auf die Nordseite umgesetzt werden, damit der Schwimmkran des Boot erreichen konnte.

Foto: Ute Boeters

Das Boot wird an der Nordseite der Gaardener Str. abgesetzt.

Foto: Ute Boeters

Der Schwimmkran "Hebe2" hebt das Boot an.

Foto: Ute Boeters

Der Schwimmkran soll das Boot an dem Hörnkai ins Wasser setzen

Foto: Köhler-Kaeß

Das Boot wird ins Wasser gesetzt. Es wurden Wetten abgeschlossen, schwimmt es oder schwimmt es nicht!
Auch zur Überraschung einiger Schiffbau- ingeneure schwamm das Schiff. 80 Tonnen schwer, in 20 Jahren ohne einen Bauplan erstell.

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